SV Angerberg

SV Angerberg

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Gegründet am 8.12.1963 und 1976 um die Sektion Skilauf (heute Sektion Wintersport) erweitert.

27/04/2026

Eindrucksvoller „Derbysieg“ für den SV Angerberg

SR Oberlangkampfen : SV Angerberg 0 : 9 (0 : 6)

Schiedsrichter: Mario Donofrio
Zuseher: 200
Tore für Angerberg: Kati Pfandl (11.)
Julia Billa (20., 61.)
Matthäa Schnellrieder (26.)
Antonia Rangetiner (32. EM, 77.)
Mira Schnellrieder (40.)
Anna Osl (42.)
Lea Egger (86.)

Eine Woche nach dem Sieg gegen den Tabellenführer gastierte man im Derby auswärts beim Tabellenschlusslicht SR Oberlangkampfen. Dass diese Spiele oftmals die schwierigsten sind, hat der Fußball schon öfter bewiesen. Doch die SVA-Damen wurden ihrer Favoritenrolle voll und ganz gerecht und landeten einen ungefährdeten „Kantersieg zu Null“.
Vor einer „Mega-Kulisse“, ca. 200 Fans ließen sich dieses Derby nicht entgehen, konnte die Heimmannschaft nur in den ersten zehn Minuten mit dem SVA mithalten. In dieser Zeit war das Spiel ausgeglichen, der SVA noch in der „Findungsphase“. Ab Minute 11 sollte sich das aber ändern. Freistoß für unsere Mannschaft, Kati Pfandl führte direkt aus und versenkte den Ball ins Kreuzeck. Das war die erhoffte frühe Führung, die der Mannschaft noch mehr Sicherheit verlieh. Als Julia Billa nach einem weiten Einwurf aus der Drehung in der 20. Minute zum 0 : 2 traf, war das bereits eine kleine Vorentscheidung. Die Hausherrinnen, die sich sicherlich viel vorgenommen hatten, waren von diesem Spielstand sichtlich geschockt. Der SVA ließ nicht locker und nützte die Verunsicherung des SR Olka eiskalt aus. Zunächst erzielte Matthäa Schnellrieder einen wunderschön herausgespielten Treffer zum 0 : 3. In Minute 32 waren die Nerven von Kapitänin Antonia Rangetiner gefragt, Strafstoß, und mit etwas „Dusel“ stand es 0 : 4. Vor dem Seitenwechsel erzielte Mira Schnellrieder einen ebenfalls herrlich herausgespielten Treffer zum 0 : 5, ehe Anna Osl mit einem sehenswerten Freistoßtor den 0 : 6 Pausenstand herstellte.

Gespannt war man auf die 2.Halbzeit, wie es die beiden Mannschaften anlegen würden. Der SR Olka kam weiterhin nicht ins Spiel, der SV Angerberg hatte alles im Griff und konnte seinen Wechselspielerinnen Einsatzminuten gönnen - es war bemerkenswert, welche „Qualität“ eingetauscht wurde. Man spielte weiterhin mit Tempo nach vorne, kreierte zahlreiche Möglichkeiten, doch zunächst sollte kein weiterer Treffer fallen. Dies lag einerseits am fehlenden Glück bzw. auch an der guten Torhüterinnenleistung von Nadja Bichler im Tor des SR Olka. In der 61.Minute war des dann aber so weit. Julia Billa mit ihrem zweiten Treffer erhöhte auf 0 : 7. Der SVA kombinierte gefällig weiter und in der 77.Minute war es die umtriebige Kapitänin Antonia Rangetiner, die ebenfalls mit ihrem zweiten Treffer auf 0 : 8 stellte. Das war aber noch nicht der Schlusspunkt. Diesen setzte die eingewechselte Lea Egger, die nach einigen vergebenen Tormöglichkeiten, doch noch „ihren“ Treffer zum 0 : 9 Endstand erzielte.
Auch „Jungspund“ Eva Bindhammer, die auf der linken Seite „wirbelte“, kam zu Chancen, hatte aber im Abschluss kein Glück. Ebenso Marie Wiesinger, die im Mittelfeld mit ihren Dribblings immer wieder für Staunen unter den Zusehern sorgte, aber im Abschluss kein „Fortune“ hatte. Acelya-Naomi Heider, Lisa Steinberger und Lea Luxner, standen ebenfalls am Platz und machten auf ihren Positionen sehr gute Figur. Nach 90 Minuten stand ein ungefährdeter und in dieser Höhe auch verdienter Sieg des SV Angerberg zu Buche.
Torfrau Elena „Gigi“ Barbieri hatte einen geruhsamen Abend, die Abwehr mit Anna Osl, Vanessa Lettenbichler und Kati Pfandl stand sehr sicher und ließ kaum etwas zu, das Mittelfeld mit Antonia Rangetiner, Anna Sieberer, Marie Wiesinger, Mira und Matthäa Schnellrieder kombinierte zum Teil sehenswert und der Sturm mit Julia Billa und Larissa Geiger war stehts brandgefährlich.

Gratulation unseren „Mädels“ zu diesem Derbysieg und vor allem zur Art und Weise, wie dieser herausgespielt wurde. Beeindruckend auch die „Breite“ bei den Torschützinnen. 7 verschiedene Spielerinnen trugen sich in die Liste ein. Ein weiterer Beweis großer Qualität. Glückwunsch auch an das Trainerteam, das ausgezeichnete Arbeit leistet.

Angerberg spielte mit:
Elena „Gigi“ Barbieri – Anna Osl, Vanessa Lettenbichler (Lisa Steinberger), Kati Pfandl (Lea Luxner) – Anna Sieberer, Marie Wiesinger, Antonia Rangetiner, Mira Schnellrieder (Acelya-Naomi Heider), Matthäa Schnellrieder (Lea Egger) – Larissa Geiger (Eva Bindhammer), Julia Billa

Am kommenden Wochenende steht für unsere Mannschaft eine „Doppelveranstaltung“ am Plan. Zunächst geht die Reise am „Tag der Arbeit“, Freitag 1.Mai, ins Außerfern nach Lechaschau. Dort spielt man das Achtelfinale im Tiroler Fußballcup. Und am Sonntag den 3.Mai steht das Heimspiel gegen den FC Vomp an. Spielbeginn ist um 17.30 Uhr. Die Mädels freuen sich bei diesem Spiel auf eine „Traumkulisse“ – im Vorspiel der Männer kommt es zum Derby zwischen dem SV Angerberg und Tabellenführer FC Bad Häring.

Vielen Dank für deinen Ausführlichen Bericht: Thomas Schnellrieder!

28/10/2025

SVA-Damen verabschieden sich mit einem Sieg in die Winterpause

SV Angerberg : SPG Brixental 3 : 1 (1 : 1)

Schiedsrichter: Can Feyzullah
Zuseher: 80
Tore für Angerberg: Judith Bacher (5., 85.) Marie Wiesinger (77.)

Im letzten Spiel der Saison bzw. des Jahres feierten die Damen des SVA einen verdienten Sieg gegen einen durchaus stark auftretenden Gegner. Auch ohne Top-Torschützin Julia Billa begann der SVA sehr druckvoll und kam bereits in Minute 5 zur 1 : 0 Führung. Judith Bacher brachte die Heimischen in Front. Diese hielt allerdings nicht lange, denn nach einem Stellungsfehler in der Abwehr kamen die Gäste in der 10. Minute zum Ausgleich. Dieser Treffer zeigt Wirkung, denn das Spiel des SVA geriet ein Wenig ins Stocken. Dennoch gab es einige Möglichkeiten abermals in Führung zu gehen, doch die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte. Auch die Gäste tauchten immer wieder einmal gefährlich vor dem SVA- Tor auf, doch auch ihnen blieb ein weiterer Treffer verwehrt. Mit dem 1 : 1 Remis wurden die Seiten getauscht. Die Kabinenansprache sollte dann Wirkung zeigen. Von Anbeginn der zweiten Halbzeit übernahm der SVA zur Gänze das Kommando, das Spiel verlegte sich zusehends in die Gästehälfte. Zahlreiche Tormöglichkeiten wurden herausgespielt, doch das befreiende zweite Tor wollte nicht gelingen. Dies lag auch an den tollen Paraden der Torhüterin der SPG Brixental. Doch der SVA blieb geduldig und wurde in der 77.Minute mit dem neuerlichen Führungstreffer belohnt. Nach tollem Spielzug war Marie Wiesinger zur Stelle und erzielte das 2 : 1. Angerberg schaltete nicht in den Verwaltungsmodus, sondern blieb weiterhin am Drücker. Dies wurde in der 85.Minute mit dem 3 : 1 belohnt. Judith Bacher mit ihrem zweiten Treffer an diesem kalten Freitagabend lautete die Torschützin. Der SVA spielte die restliche Zeit souverän herunter und so bleib es beim 3 : 1 Endstand.

Gratulation der Mannschaft um Kapitänin Antonia Rangetiner und Trainer Tom Reinsberger! Es ist immer wieder eine Freude der Mannschaft zuzusehen, wie sie nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerische versuchen, den Gegner zu dominieren.

Sehr erfreulich gestaltet sich der Einbau junger Spielerinnen. In diesem Match waren es Larissa Geiger und Valentina Angerer, die sich nach ihren Einwechslungen sehr gut in die Mannschaft integrieren konnten und immer wieder Akzente setzten. Aber auch die nicht eingewechselte Ida Emberger und die diesmal nicht im Kader stehende Melissa Horngacher fügen sich sehr gut in das Team ein.

Angerberg spielte mit folgendem Kader:
Elena „Gigi“ Barbieri, Antonia Rangetiner (Lisa Steinberger), Katrin Pfandl, Anna Osl, Vanessa Lettenbichler, Anna Sieberer, Marie Wiesiner, Matthäa Schnellrieder (Larissa Geiger), Mira Schnellrieder (Valentina Angerer), Judith Bacher (Lea Egger), Lea Naus
Nicht eingesetzt: Ida Emberger

Saisonrückblick:
4-3-2, so lautet die Zahlenkombination für den abgelaufenen Herbst. Den 4 Siegen (gegen den SVI, Olka, Stubai und Brixental) und 3 Remis (gegen Vomp, Mittelgebirge und Wacker Innsbruck) stehen nur 2 Niederlagen (gegen Wilten und Alpbachtal) gegenüber. Vor allem der 4 : 3 Heimsieg gegen den SVI und die knappe 5 : 3 Niederlage auswärts gegen den Tabellenführer und Herbstmeister SPG Alpbachtal zeigte, dass der SV Angerberg mit den „Spitzenteams“ mithalten kann, besser noch – die SVA-Damen gehören selbst zu den „Spitzenteams“. Auch der bereits erwähnte Einbau junger Spielerinnen funktioniert sehr gut. Diese Philosophie muss auch in den nächsten Jahren beibehalten werden.

Bevor man zum „Hallenkick“ und dann zur Frühjahrsvorbereitung schreitet geht es zunächst in die wohlverdiente Winterpause. Die Frühjahrssaison startet mit dem Cupspiel auswärts gegen den FC Lechaschau, anschließend nimmt man die Meisterschaft in Angriff. Mit Blick auf die Tabelle ergibt sich die Zielsetzung von selbst.

Bericht: Thomas Schnellrieder

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