Lessingtheater-Wien
LESSINGTHEATER-WIEN - Ein junges freies Theater von jungen Menschen für junge Menschen
18/09/2025
ESCALATiON / ELEVATiON
Premiere am 3. Oktober um 19:30! Wir freuen uns auf eurer kommen.
Tickets unter: https://www.eventim-light.com/at/a/66ce22e44a5be641de42dc56/s/688fd7f2861b167efc971412
Escalation im Double Feature mit Elevation, die zwei Einakter kreuzen Wiener Alltagsg'schichten mit Sartre's "Hui Clos"
Fünf Personen bleiben auf einer steckengebliebenen Rolltreppe stehen und weigern sich zu Fuß weiterzugehen. Das Ehepaar Spielvogel bleibt stehen, da Herr Spielvogels Knie zu steif zum Stiegensteigen ist und seine Gattin stets an seiner Seite bleibt. Herr Gruber geht aus Prinzip nicht zu Fuß. Herr Martinelli wird immer übel, wenn er sich auf der stehenden Rolltreppe weiter nach oben bewegt. Frau Rieder nutzt die Störung um nicht in die Arbeit gehen zu müssen. Nur der seltsame Herr Nummer Zwei , bekannt aus Funk und Fernsehen, geht immer wieder ohne Probleme hinauf und hinunter.
Auf der Suche nach einer Lösung verlieren sich die Charaktere in Zynismus, falscher Hoffnung und Streitereien, versuchen auch noch in der Pension die große Liebe zu finden oder werden von Visionen heimgesucht, sobald ihnen die Kniescheibe herausspringt. Nach einiger Zeit wissen sie gar nicht mehr, was sie am oberen Ende der Rolltreppe eigentlich erwarten sollen. Falls sie es jemals nach oben schaffen sollten.
15/05/2024
WOYZECK: »Macht, Gewalt, Wahnsinn« 2024,
ein Projekt des LESSINGTHEATER-WIEN
Woyzeck von Georg Büchner
Woyzeck, der Soldat, und Marie haben ein Kind und sind nicht verheiratet. Das Geld ist immer zu wenig. Woyzeck nimmt jede Arbeit an. Was er verdient, bringt er Marie, doch sie hat nur Augen für den Tambourmajor. Alle demütigen Woyzeck und nutzen ihn aus, die untreue Marie quält ihn. Stimmen, die nur er hört, befehlen Woyzeck Marie umzubringen. Er kauft ein Messer, geht am Abend mit Marie am Ufer eines Sees spazieren und tötet sie. Woyzeck ist schizophren und ein Opfer der Umstände.
Georg Büchner schrieb 1836 den Text, der durch einen Zufall vor der Vernichtung gerettet und gedruckt wurde. Das 1913 uraufgeführte Fragment wurde zum Vorbild für die Dramen der Moderne. Der Text zeigt in 27 Szenen, wie die Mechanismen der Macht und des Begehrens in der Gesellschaft wirken. Die einen missbrauchen und verführen und die anderen werden verführt und missbraucht, die Starken zerstören die Schwachen und Kranken. Das Subjekt wird hier als Wesen beschrieben, das wie ein Tier von seinen Trieben beherrscht wird.
„Ein […] Text, der einem […] passieret ist, dem die Parzen bei der Geburt die Augenlider weggeschnitten haben, vom Fieber zersprengt […], blockiert als schlafloser Engel (er) den Eingang zum Paradies, in dem die Unschuld des Stückeschreibers zu Hause war.“
Heiner Müller: »Die Wunde Woyzeck«
Das Verhältnis von Woyzeck und Marie sowie die Beziehung zwischen Woyzeck, dem Hauptmann und dem Doktor sind von sozialen Rollen-Stereotypen geprägt. Die klischeehaften Figuren sind als groteske Übersteigerung eine Karikatur. Sie kämpfen mit der ihnen zugewiesenen Rolle und scheitern im Erfüllen.
Darsteller*innen
Valentin Beran: Woyzeck; Lena Turpin - Lenz: Marie; Hannah Ankenbrand: Ausruferin, Kind; Arda Atesli: Tambourmajor; Marie Hobbiger: Andres, Margarethe; Sebastian Merkl: Doktor; Patrik Meidlinger: Hauptmann; Katharina Strobl: Musik; Sara Silik: Regieassistenz; Stephan Engelhardt: Regie
03/01/2024
Wir spielen wieder!!
Im Februar 2024 geben wir >>der Sturm
Alltagsg´schichten & Geheimnissachen - Escalation Part 3
16/08/2023
Ab 22. SEPTEMBER wird wieder escaliert!
Mit neuer Besetzung und neuen Texten geht Escalation in die zweite Runde. Bitte, gehen Sie ruhig vor!
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