Ina Hullmann
Diplom-Psychologin
Psychologin FSP
Hypnotherapeutin Ghyps
Autorin
29/03/2026
In jedem Menschen wirken verschiedene innere Persönlichkeitsanteile.
Der Perfektionist.
Der Kritiker.
Der Beschützer.
Das verletzte Kind.
Der Helfer.
Der Saboteur.
Diese Anteile sind nicht das Problem.
Sie sind Lösungsversuche unseres Systems.
Doch wenn sie isoliert arbeiten, entstehen innere Konflikte und Blockaden.
Im hypnosystemischen Stellen bringen wir diese inneren Kräfte auf eine Bühne.
Wir erkennen ihre Dynamik, ihre positive Absicht – und ermöglichen Integration.
Wenn die inneren Stimmen wieder miteinander in Kontakt kommen, entsteht:
✨ Klarheit
✨ innere Ordnung
✨ Selbstführung
Darum geht es im kommenden Workshop am Vierwaldstättersee, am 25.–26. Juni 2026
Alle Infos und Anmeldung:
https://www.inahullmann.com/workshops-vor-ort/hypcoa/Workshops%20%26%20Retreats%202024/Workshop.ed.1deaec8cde17_4413293479.System%20Stellen%20Juli%2026/?edref=hypcoa&edlanguage=de
27/12/2025
✨ Ein kleines Silvester-Innehalten ✨
Vielleicht darf 2026 kein Jahr des sich-mehr-vornehmens werden.
Sondern eines des leichter-Werdens.
Bevor die Luftballons aufsteigen
und das Neue leise seinen Platz einnimmt, vielleicht einfach diese drei Fragen beantworten:
🎈 Was darf ich loslassen, damit es 2026 etwas leichter wird?
🎈 Wo habe ich 2025 bereits kleine Momente von Leichtigkeit erlebt?
🎈 Und in welchen Situationen darf 2026 noch etwas mehr Leichtigkeit entstehen?
Manchmal reicht es, der Leichtigkeit im Leben mehr Raum zu geben.
✨ Willkommen 2026 ✨
25/06/2025
Neuer Beitrag im Magazin PraxisKommunikation, Junfermann Verlag von Ina Hullmann
SOMETIMES YOU WIN, SOMETIMES YOU LEARN
Scheitern als Lernerfahrung aus hypnosystemischer Perspektive.
Ein kühnes Ziel, jahrelanges Training, ein Moment der Entscheidung – und dann eine Niederlage. So erging es der amerikanischen Spitzenturnerin Simone Biles (siehe Foto oben). Sie wurde und wird als Ausnahmetalent gehandelt, bereitete sich akribisch auf die Olympischen Spiele in Tokio 2020 vor. Trotz herausragender Leistungen in der Vorbereitung scheiterte sie im entscheidenden Wettkampf. Es war der psychische Druck, den sie nicht verarbeiten konnte und der sich schließlich in Form eines massiven Blackouts entlud. Der Traum vom Podium zerplatzte und sie sah sich mit Scham, Selbstzweifeln sowie heftiger Kritik der Medien und ihrer Fans konfrontiert. Doch aus diesem vermeintlichen Tiefpunkt entwickelte sie eine neue Perspektive, die nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihre Persönlichkeit weiterentwickelte. Wie konnte das geschehen? Die Antwort liegt in der Art und Weise, wie wir Scheitern betrachten und damit umgehen. Der hypnosystemische Ansatz bietet dabei eine wertvolle Grundlage, um Scheitern nicht als Endpunkt, sondern als Sprungbrett für Erfolg zu verstehen.
Scheitern und Scham: Ein Tabuthema wird enttabuisiert
Scheitern ist in unserer Gesellschaft oft mit Scham behaftet. Niemand gibt gerne zu, Fehler gemacht oder ein Ziel nicht erreicht zu haben. Doch der Blick auf das Scheitern wan-
delt sich. Statt als Schwäche wird Scheitern zunehmend als Lernchance gesehen. Der hypnosystemische Ansatz trägt entscheidend zu dieser neuen Perspektive bei, indem er Scheitern als integralen Bestandteil des Wachstumsprozesses betrachtet. Hypnosystemisch gesehen ist Scheitern keine Schwäche, sondern ein Ausdruck dessen, dass wir uns an die Grenzen unserer bisherigen Kompetenzen herangetastet haben. Diese Grenzen zu überschreiten, erfordert Mut und birgt die Chance, starre Denkmuster zu hinterfragen. ..
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