Aidable
Unsere Vision: Gemeinsam ohne Essstörungen. Dafür helfen wir Angehörigen bei der Begleitung von nahestehenden Personen, die unter einer Essstörung leiden.
14/04/2023
👉🏼 Warum Gewicht kommentieren auch als Kompliment nicht unbedingt besser ist.
14/04/2023
Das Bild ist gestellt, das muss ich zugeben. Niemand lächelt sein Essen an 😂
Aber glücklich war ich wirklich beim und nach dem Essen. So WIRKLICH. Keine Reuegedanken, keine Gedanken, wie ich die Kalorien wieder ausgleichen oder verbrennen kann und das beste: Ich habe keine Sekunde ernsthaft überlegt den Burger ohne Pommes oder ohne Brötchen (ja, die Option gab es wirklich auf der Karte) zu bestellen!
Lange wäre das ein absolut utopisches Ziel gewesen.
Essen gehen ist für Menschen, die unter Essstörungen leiden, wahnsinnig hart. Wenn man dann noch in einem Restaurant landet, in dem es hauptsächlich "ungesundes" Essen gibt und spontan entscheiden muss 🤯
Und natürlich kommt man von diesem Punkt nicht einfach so direkt zu dem, den ihr auf dem Bild seht.
Ich glaube viele Betroffene, aber vor allem Eltern erwarten zu schnell zu viel und denken "Tricksereien" beim Essengehen sprechen dafür, dass die Krankheit immernoch die Überhand hat.
Dabei sind Zwischenschritte und Tricks absolut essentiell und kein Problem!
Wenn sich jemand ein Bein bricht erwartet man auch nicht, dass die Person "einfach wieder läuft", man gibt ihr Krücken.
Ich sehe es als eine Art Krücke an, sich Hilfsmittel zu suchen und Rahmenbedingungen zu schaffen, mit denen man die nächste Hürde bewältigen kann. Wie Stützräder bei Kindern!
Ich wollte zum Beispiel einige Zeit lang frühzeitig wissen, wenn geplant war essen zu gehen und auch wohin. Ich konnte mich so mental darauf vorbereiten und vielleicht auch die Speisekarte online ansehen.
Jeder einzelne Restaurantbesuch plus die Arbeit die ich parallel in die Genesung gesteckt habe, haben mich so weitergebracht – zum reuelosen Burger 😍
14/04/2023
❗40-60% der Menschen, die unter Essstörungen leiden, erkranken auch an Depressionen.
Leider beeinflussen sich beide Krankheitsbilder gegenseitig negativ und es kann ein richtiger Teufelskreis entstehen.
Mehr zu Depressionen, der häufigsten Begleiterkrankung bei Essstörungen, in unserem neuen Blogartikel 💻 https://www.aidable.family/blog/essstoerung-und-depression
31/03/2023
🚨 neuer Blogartikel! 🚨
"Eltern von Teenagern machen sich oft Sorgen um die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Kinder. Besonders in der Pubertät können die Kinder anfällig für eine Vielzahl von Herausforderungen sein, die ihre psychische Gesundheit beeinträchtigen können, einschließlich Essstörungen.
Eine Möglichkeit, die Gesundheit Ihres Kindes zu überwachen, besteht darin, den Body-Mass-Index (BMI) zu berechnen. Der BMI wird durch das Verhältnis von Gewicht und Größe eines Menschen berechnet und soll anzeigen, ob eine Person unter- oder übergewichtig ist.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der BMI keine genaue Aussage über die Körperzusammensetzung eines Menschen macht und somit nicht immer aussagekräftig ist.
Insbesondere bei Jugendlichen, die sich in einer Phase der körperlichen und geistigen Veränderung befinden, kann der BMI ungenau sein und keine zuverlässigen Informationen über eine mögliche Essstörung liefern. Ein niedriger BMI bedeutet nicht automatisch, dass Ihr Kind eine Essstörung hat, und ein normaler oder hoher BMI bedeutet nicht automatisch, dass Ihr Kind gesund ist..."
den ganzen Artikel findet ihr auf unserem Blog! 🤓
https://www.aidable.family/blog/essstorungen-erkennen-warum-der-bmi-allein-nicht-aussagekraftig-ist
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