Flashlights - knowledge sharing workshops
flashlights is a series of mini-workshops where artists, curators, cultural workers, theoreticians, scientist ... will give an insight into their work field.
Dear all --
here some pics of the talk of
SUSANNE ACKERS: Bio-Technographies - From Cyberspace to Augmented Space
Thank you so much Susanne and thanks to all participants for the enriching discussion!!!
20/05/2012
flashlights 14 / SPACE II >>> ZUZANNA SKIBA >>>MENTAL CARTOGRAPHIES
Our perception is transmitting a steady and continuously updated flow of information as a basis for creating our consciousness and orientation. Trained constants of orientation within space are saved in our memory, as part of a common world knowledge. We relate to this knowledge during processes of imagination, planning and space-time reasoning. Hence orientation is generated as an individual achievement and a cognition gained by a subject actively engaged with its environment. The function of orientation is generated only through this interrelation.
Mental space is an ability which refers to cognition and contains subjective consciousness in the following dimensions:
1. Orientation referring to space ( look at the location of space, we will research this at our work location/work space in Stattbad Wedding)
2. Orientation referring to identity How does space affect us and how far does our mental space reach out? Where starts and ends our individual border without changing our position?
After a short introduction we want to explore the Stattbad location and produce individual mental maps. We will compare our collected results with each other as well as with the actual situation on site and put them up for discussion. The workshop will focus on the following questions: 1.How can a result be possible without having a scientific foundation – based just on our memory and knowledge?
2.What distinguishes a scientific based cartographic representation of the location from our personal mental maps? 3.Which changes might result if we change our perspective, e.g. from worm’s-eye-view to bird’s-eye-view? Does a shift in perspective also implicate a shift from matter to non-matter? 4.Which irritations will occur within our comparisons?
> ZUZANNA SKIBA Zuzanna Skiba, cartographer and artist, lives in Berlin and has been working the last 20 years on a personal cartography based on memories and real experiences. Her serial work complex represents exemplary a mental procedure which is changing its figures fluently. Inner and outer landscapes merge into autonomous shapes and are embedded into paintings. Zuzanna Skiba perceives the world with all is topographic, political and private informations and memories from it’s outside appearance. Her present work series „Magnetic Fields“ consists of drawings ostracising, isolating and enclosing lines which develop their own meaning and direction and generate a pictorial component. She participates in various national and international exhibitions, art projects and artist co-operations.
More informations: www.zuzannaskiba.com
flashlights 14 / S P A C E II
are further developed and organized
by Tatjana Fell with thanks to Andrzej Raszyk
flashlight is a production of berlinerpool & arttransponder
flashlights 14 / SPACE II >>> ZUZANNA SKIBA >>>MENTAL CARTOGRAPHIES >>>GERMAN DESCRIPTION
Dienstag, 15. Mai um 18:00 - STATTBAD Berlin
Unsere Wahrnehmung übermittelt uns kontinuierlich einen Fluss von Informationen durch diese wir unser Bewußtsein und unsere Orientierung schaffen und ständig neu aktualisieren. Gelernte Konstanten einer Orientierung im Raum werden als Teil des Weltwissens im Gedächtnis gespeichert. Auf sie wird bei der Imagination, der Planung und der raumzeitlichen Schlussfolgerung zurückgegriffen. Orientierung entsteht somit als eine Leistung des Subjekts. Sie ist eine Erkenntnis, die das Subjekt aktiv, handelnd im Umgang mit der Umwelt gewinnt und die auch nur in diesem Zusammenhang ihre Funktion hat.
Die mentale Orientierung im Raum ist eine, sich auf Erkenntnis berufende Fähigkeit, die das Bewusstseins eines Subjekts in folgenden Dimensionen beinhaltet:
1. Orientierung zum Raum > siehe Raumlage - dieses werden wir an unserem Arbeitsort-Arbeitsraum im Stattbad Berlin Wedding untersuchen
2. Orientierung zur Identität > Wie beeinflußt uns der Raum, wie dehnt sich der Raum mental aus? Wo befindet sich unnsere persönliche Grenze und wo hört sie auf, ohne dass wir den Standort wechseln?
Nach einer kurzen Einführung werden wir den Arbeits-Standort erforschen und individuelle, mentale Karten davon erstellen. Die gewonnenen Ergebnisse werden dann mit dem tatsächlichen Lage-Plan und mit den gesammelten Ergebnissen der Teilnehmer_innen verglichen und anschließend prozeßhaft zur Diskussion gestellt.
Im Workshop werden wir folgenden Fragen untersuchen:
>> Wie ist ein Ergebnis ohne wissenschaftliche Grundlage nur durch unserer Erinnerung und unser Wissen möglich?
>> Aus welchen Gründen unterscheiden sich die wissenschaftlich basierte kartographische Darstellung unserer Örtlichkeit tatsächlich von den einzelnen mentalen Karten der Teilnehmer?
>> Welche Veränderungen ergeben sich bei einem Perspektiv-Wechsel, z.B.von der Froschperspektive zur Vogelperspektive?
Ist ein Perspektivwechsel auch ein Wechsel des Raumes - und gleichzeitig ein Wechsel von Materie zur Nichtmaterie?
> ZUZANNA SKIBA
Zuzanna Skiba, Kartographin und bildende Künstlerin lebt in Berlin und arbeitet seit mehr als 20 Jahren an der Erstellung einer persönlichen Kartographie, die auf Erinnerungen und konkret Erlebtes zurückgreift. Ihr Werkkomplex serieller Arbeiten zeigt beispielhaft eine mentale Arbeitsweise, von sich fließend verändernden inneren wie äußeren Landschaften, die eigene Formen bilden und in eine gemalte Form eingebettet werden. Zuzanna Skiba betrachtet die Welt von außen mit all ihren topographischen, politischen und persönlichen Informationen und Erinnerungen. Ihre aktuelle Werkserie „Magnetfelder“ besteht aus Zeichnungen in der die Linie abgrenzt, eingrenzt oder einschließt und eine ganz eigene Bedeutung schafft, welche in der Dichte und Richtung zu einer malerischen Bildkomponente wird. Sie ist in internationalen und nationalen Ausstellungen und Kunstprojekten vertreten und arbeitet innerhalb verschiedener Künstlerkooperationen.
> Workshop in deutscher Sprache
> Kostenbeitrag für Materialien: 4 Euro (bitte zum Workshop mitbringen)
> max. Teilnehmer_innenzahl: 8 - 10
> Deadline 15. Mai
> ONLINE ANMELDUNG >> http://goo.gl/OaT8D
Ort >>STATTBAD Berlin, Gerichtstr. 65, 13347 Berlin, S-Bhf Wedding
Fragen an > [email protected]
Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.
Kategorie
die Schule/Universität kontaktieren
Webseite
Adresse
Siemensstrasse 27
Berlin
10551