IPPNW Germany

IPPNW Germany

Teilen

In der IPPNW setzen sich Menschen aus Gesundheitsberufen ein: Für eine Welt ohne atomare Bedrohung. Für eine Welt in Frieden.

Photos from IPPNW Germany's post 14/03/2026

No Bombs on Iran! Keine deutsche Beteiligung – weder direkt noch indirekt – an diesem völkerrechtswidrigen Krieg!

Bei einer gemeinsamen Aktion vor dem Bundeskanzleramt haben Friedensorganisationen heute Bundeskanzler Friedrich Merz aufgefordert, sich für eine sofortige Feuerpause und die Rückkehr zu diplomatischen Lösungen einzusetzen.

Nastassja Erlacher (IPPNW) betonte:

"Jeder Krieg ist ein Angriff auf die Gesundheit und das Leben von Millionen Menschen. Die Bombardierung iranischer Städte und Infrastruktur trifft vor allem die Zivilbevölkerung. Krankenhäuser, Wasser- und Stromversorgung werden zerstört – mit verheerenden Folgen: Verletzte können nicht versorgt werden, chronisch Kranke erhalten keine Medikamente, Kinder und Alte sind besonders gefährdet. Angriffe auf zivile Infrastruktur sind völkerrechtswidrig und medizinisch unverantwortlich.

Die Angriffe auf Öllager führen zu Luftverschmutzung und schwarzem Regen. Die Folgen sind Atemprobleme, Augen- und Hautirritationen, Verschmutzung von Wasser und Lebensmitteln. Erneut werden Nuklearanlagen angegriffen - mit unabschätzbaren Gesundheitsgefahren durch radioaktive Strahlung.
Gleichzeitig sind seit dem 28. Februar bereits 18 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen im Iran gezählt worden. Im Libanon ist es noch schlimmer: Dort wurden 25 mal Gesundheitseinrichtungen getroffen. Mehr als doppelt so viele haben aufgrund von Evakuierungsaufforderungen geschlossen – ein massives Problem für die Gesundheitsversorgung der Menschen vor Ort."

Mit:
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Naturfreunde Deutschlands, der IDK, Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben.

Photos from IPPNW Germany's post 11/03/2026

Am 11. März 2011 ereignete sich vor der ostjapanischen Küste ein Erdbeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala. Das AKW Fukushima Dai-ichi wurde schwer beschädigt.

Die gesundheitlichen und ökologischen Schäden halten an, das vollständige Ausmaß lässt sich jedoch bis heute nicht abschätzen.

Seit 2012 untersucht die Fukushima Medical University in regelmäßigen Abständen die Schilddrüsen von Menschen, die zum Zeitpunkt des Super-GAUs in der Präfektur Fukushima lebten und unter 18 Jahre alt waren. In der Erstuntersuchung in den Jahren 2011 bis 2013 fand man schon 101 bestätigte Krebsfälle, die so aggressiv waren, dass sie operiert werden mussten. In den darauffolgenden Jahren 2014 bis 2024 wurden im Rahmen des Screenings weitere 201 Krebsfälle gefunden.

Viele weitere Krankheiten wurden in Fukushima allerdings nie unabhängig und systematisch untersucht. Die Menschen aus Fukushima verdienen eine umfassende Aufklärung!

Hier findet Ihr den Reisebericht von Dr. Alex Rosen aus Fukushima mit den aktuellen Zahlen des Schilddrüsen-Screenings:

ippnw.de/bit/reisebericht

Wollen Sie Ihr Organisation zum Top-Gemeinnützige Organisation in Berlin machen?
Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.

Telefon

Adresse


Frankfurter Allee 3
Berlin
10247