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Energiewende für den Mittelstand
12/12/2023
Kampf gegen Verpackungsabfälle: EU-Parlament legt neue Umweltstandards fest
Das EU-Parlament hat neue Regeln für Verpackungen verabschiedet, um die steigenden Abfallmengen zu reduzieren und Recycling sowie Wiederverwendung zu fördern.
Die Abgeordneten stimmten mit überwältigender Mehrheit für umfassende Reduktionsziele: 5 % weniger Verpackungen bis 2030, 10 % bis 2035 und 15 % bis 2040.
Insbesondere bei Kunststoffverpackungen wurden ehrgeizigere Ziele festgelegt: 10 % bis 2030, 15 % bis 2035 und 20 % bis 2040.
Einige wichtige Änderungen:
• Verbot sehr leichter Plastiktüten: Der Verkauf von extrem dünnen Plastiktüten wird eingestellt, außer sie sind hygienisch notwendig oder dienen als Primärverpackung für lose Lebensmittel, um Nahrungsmittelverschwendung zu verhindern.
• Einschränkungen bei Einwegverpackungen: Die Nutzung bestimmter Einwegverpackungen, wie Miniatur-Hotel-Toilettenartikel oder Schrumpffolie für Koffer, wird stark eingeschränkt.
• Verbot gefährlicher Chemikalien: Die Verwendung von "ewigen Chemikalien" wie PFAS und Bisphenol A in Lebensmittelverpackungen wird untersagt, um potenzielle Gesundheitsrisiken zu vermeiden.
Die neuen Vorschriften sollen dazu führen, dass bis 2029 90 % der in Verpackungen enthaltenen Materialien getrennt gesammelt und recycelt werden. Diese Maßnahmen sollen einen Wendepunkt im Kampf gegen Verpackungsabfälle markieren und eine nachhaltigere Zukunft ermöglichen.
28/11/2023
Grünes Büro: Nachhaltigkeitstipps für effizientes Arbeiten
Laut einer aktuellen Statista-Umfrage sehen fast 40 % der Deutschen die Unternehmen in der Verantwortung, globale Umweltprobleme zu lösen.
Konkret bedeutet nachhaltiges Wirtschaften nicht nur die Berücksichtigung von Umwelt- und Naturschutz, sondern zum Beispiel auch soziales Engagement im internen und externen Unternehmensumfeld. Doch wie können Unternehmen die ESG-Integration im Büro vorantreiben und ein grünes Arbeitsumfeld schaffen?
Hier sind wertvolle Tipps für mehr Nachhaltigkeit in Ihrem Büro:
1. Papierverbrauch reduzieren: Setzen Sie verstärkt auf digitale Dokumente und eine papierlose Arbeitsumgebung. Drucken Sie nur bei Bedarf und verwenden Sie Recyclingpapier (besonders gut sind der Blaue Engel oder das FSC-Siegel).
2. Die Arbeitsumgebung begrünen: Pflanzen im Büro schaffen nicht nur eine angenehme Atmosphäre, sondern verbessern auch die Luftqualität und das Wohlbefinden der Mitarbeiter.
3. Recycling fördern: Stellen Sie Recyclingbehälter für Papier, Plastik, Glas und andere Materialien bereit und informieren Sie die Mitarbeiter*innen über die richtigen Entsorgungsmöglichkeiten.
4. Nachhaltige Beschaffung anstreben: Bevorzugen Sie Produkte und Lieferanten, die umweltfreundliche und ökologische Praktiken unterstützen. Entscheiden Sie sich für zertifizierte Produkte und nachhaltige Büromaterialien. Auch nachhaltiger Kaffeekonsum ist ein wichtiger Schritt: Verzichten Sie auf Kaffeekapseln oder -beutel und entscheiden Sie sich stattdessen für Fairtrade-Bio-Kaffeebohnen.
5. Wasserkaraffen oder individualisierte Trinkflaschen beschaffen: Unternehmen können Wasserfilter oder Wassersprudler installieren und den Mitarbeitenden Wasserkaraffen oder individuelle Flaschen zur Verfügung stellen.
In unserem nächsten Beitrag erfahren Sie noch mehr Tipps für Ihr nachhaltiges Büro!
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