Creative.NRW

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creative.nrw ist das Netzwerk der Kreativen in NRW im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums. creative.nrw ist das Netzwerk der Kreativen in NRW.

01/06/2026

Pauli Muszi, Jan-Philipp Neuer und Thomas Quack vom studio quack arbeiten an der Schnittstelle von Kunst, Design und Architektur; kürzlich haben sie gemeinsam mit tinkerbrain und Studio IN//stabil den polis Award in der Kategorie Kommunikative Stadtgestaltung gewonnen. Im creative.smalltalk stellen sie sich vor.

Wo in NRW lebt ihr und warum gefällt es euch da?
Wir leben und arbeiten in Köln. Köln fühlt sich wunderbar und angenehm unperfekt an – genau richtig für uns und unser Schaffen.

Womit beschäftigt ihr euch und warum?
Wir arbeiten interdisziplinär zwischen Kunst, Architektur und Design. Gemeinsam mit verschiedenen Partner:innen und Akteur:innen entwickeln wir temporäre Installationen und Interventionen im Innen- und Außenraum, die auf Orte und Menschen reagieren. Nachhaltigkeit und kollektive Erlebnisse sind dabei zentral.

Welche Veranstaltung in NRW sollten wir auf keinen Fall verpassen?
Die Veranstaltungen und Orte, die mit Herzblut neue Wege wagen: das PhotobookMuseum, den Kulturhof, CCCC, Kunsthaus Kalk, Museum Selma & das DOMiD-Team, Coach e.V., das Rautenstrauch-Joest-Museum, die Galerien und Aktivist:innen am Ebertplatz – und ab 20. Juni 2026 unbedingt Tempo_K im Deutzer Hafen.

Wen sollten wir unbedingt mal kennenlernen?
Unseren mobilen Pizzaofen „Pizza Razzo“. Partizipativ, kommunikativ und gemeinschaftsbildend – und gelegentlich leicht angebrannt. Ehrlich gesagt verbindet kaum etwas Menschen schneller als gemeinsames Pizzabacken.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft?
Wir wünschen uns mehr Freiräume für Experimente, kollektive Prozesse und spontane Ideen. Weniger Perfektionsdruck, mehr Vertrauen darin, dass gute Dinge gemeinsam wachsen können.

Was ihr uns oder der Welt schon immer sagen wolltet …
Gute Ideen brauchen Zeit, Reibung und Menschen, die sie gemeinsam weiterdenken. Und den Mut, einfach anzufangen. Sempre in prova.

Foto: Priscilla Schädler

26/05/2026

FemReality von Paulina Porten, Marina Müller und Pauline Reimers aus Köln wurde ebenfalls von Mona Neubaur / Wirtschaft.NRW als eines der creative.projects 2026 ausgezeichnet. Hier stellen sie sich vor:

Worum geht es in eurem Projekt?
Mit FemReality haben wir uns auf Nachwuchsförderung in Tech spezialisiert – mit dem Ziel, Jugendliche für technische Berufs- und Ausbildungswege zu begeistern. Unser Programm richtet sich an alle Geschlechter, legt aber einen besonderen Fokus auf Mädchen und gender-diverse Jugendliche, die oft während der Schulzeit den Bezug zu Technik verlieren – nicht wegen fehlender Fähigkeiten, sondern weil sie sich oft nicht als Teil dieser Welt sehen. In Workshops verbinden wir Virtual Reality mit kreativer Projektarbeit und gendersensible Didaktik, um neue Zugänge zu Technik zu schaffen und eine Tech-Identität zu fördern.

Zu welcher Veränderung in Gesellschaft und/oder Wirtschaft möchtet ihr beitragen?
Wer Technologie gestaltet, gestaltet heutzutage Gesellschaft. Aktuell fehlen in der Tech-Branche viele Perspektiven – insbesondere von Frauen und gender-diversen Menschen. Wir wollen das ändern, indem wir frühzeitig Zugehörigkeit und Selbstvertrauen stärken. So tragen wir zu mehr Chancengleichheit, diverseren Innovationen und langfristig auch zur Fachkräftesicherung in Deutschland bei.

Was wollt ihr in den nächsten zwölf Monaten als creative.project erreichen?
In den nächsten zwölf Monaten möchten wir unsere Formate weiter skalieren und insbesondere strategische Partnerschaften mit Unternehmen aufbauen, um unsere Bildungsangebote enger mit der Arbeitswelt zu verzahnen. Die Auszeichnung hilft uns dabei, Sichtbarkeit zu gewinnen und unser Netzwerk in Kreativwirtschaft, Bildung und Wirtschaft gezielt auszubauen.

Foto: Bozica Babic

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