Tarotwerkstatt Vera Ruhrus
Beratung und Coaching mit Tarot - telefonisch und vor Ort
25/04/2020
Zum Thema Inklusion, Solidarität, Othering und Entsolidarisierung sagt mir die Tarotkarte "Der Tod" einiges. Ich habe ihn in der Vor-Corona-Zeit relativ selten in Legungen erlebt, dann auch eher als individuelles Thema (Abschließen von Dingen, die bereits änger "durch" sind).
In der jüngsten Legung mit einer Kundin - momentan biete ich Tarotberatungen als Geschenk, weil ich genug zum Leben habe derzeit - erschien endlich der Tod, die Tödin als Quintessenz.
Im Rider-Waite sehen wir den Tod als einen/eine, der/die potenziell keine verschont. Er reitet übers Land undArme, Reiche, Junge, Alte, Könige und Priester werden gleichermaßen nicht verschont.
Der Rat, der Trost, der in dieser Legung aus der Karte XIII erwächst, ist die Möglichkeit und Mahnung zur Solidarisierung mit der Menschheit.
Die XIII. Karte im großen Arkane weist zudem auf den vorpatriarchalen Mondzyklus hin, 13 Monde hat das Jahr. Die Karte davor, die XII, der Gehängte, spricht von einer energetischen Blockade.
Bei allem Schmerz im Zusammenhang mit der Erkenntnis des unausweichlichen Todes, erwächst daraus die Chance, die Condition humain - so lebt der Mensch, so sollte/möchte er / sie leben - neu zu überdenken.
18/03/2020
Liebe FreundInnen der Tarotwerkstatt,
ihr, meine KundInnen seid häufig LebenskünstlerInnen, KünstlerInnen, FreelancerInnen, MusikerInnen.
Da ich jetzt keine Marktstände machen kann, wir wenig bis keine Live-Kontakte haben sollen - andererseits gerade meine KundInnen derzeit ökonomisch vor großen Problemen stehen, möchte ich euch ein Geschenk machen und allen, die meine Arbeit schätzen, in den nächsten Wochen eine honorarfreie telefonische Tarotberatung schenken. Vielleicht kann ich euch damit ein wenig erfreuen, helfen und gleichzeitig mir das immaterielle Geschenk machen, dass meine Tarotarbeit weiterhin in der Welt ist und dort wirkt.
Also kommt in meinen Garten, in den meiner Lieblingskarte der 9 Münzen, der Lebensfreude und achtsamen abgegrenzten Autonomie.
Schreibt mir gerne hier eine PM oder eine Mail an [email protected], wenn ihr einen Termin haben möchtet.
Herzliche Grüße aus der Tarotwerkstatt
Vera
12/03/2020
Seit Jahren taucht er in den Legungen mit meinen Tarotkundinnen auf. Der Eremit, eine Karte, die nicht immer auf Gegenliebe stößt. Eremitin - das wollen viele nicht so recht sein, hat was mit dem Image der Außenseiterin, nicht das beliebteste Mädchen der ganzen Klasse zu sein ;-), zu tun hat. Ich begrüße es seit Jahren sehr, wenn der Eremit auftaucht. Das wahre Verbundensein, das Alleins-Sein, gerade im Alleinsein suchen, finden, schätzen.
Einigen KundInnen rate ich, jede Woche ein regelrechtes Rendezvous mit der Eremitin einzuplanen, das auch in den Kalender zu schreiben...
Nun ist sie da, die Energie der Eremitin, im (erzwungenen) Rückzug springt ins Leben, obgleich sie doch eine eher langsame ist, die Karte.
Und das, was in der beschleunigten Gesellschaft keinen Platz hatte, nimmt ihn sich.
Damit meine ich keinesfalls, dass das nun gut und richtig und wünschenswert ist, noch, dass Viren einen spirituellen Ursprung haben, diese gefährlichen Gestalten aus der Ursuppe des Lebens.
Dennoch finde ich bemerkenswert, auch einmal auf die Chancen der Krise, die Verlangsamung, den erzwungenen Retreat, das Stillerwerden zu schauen.
Da Ganze ist bei mir gerade ein wenig Pfeifen im Wald, für die vom Virus besonders Gefährdeten, ist es vielleicht auch unangebracht, auf den spirituellen Aspekt dieser Dynamik hinzuweisen.
Daher habe ich dazu keine Theorie und noch nicht mal eine Hypothese. Ich sehe lediglich - die stille Eremitin, die seit Jahren so beharrlich in vielen Legungen auftaucht, hat nun die Möglichkeit ihres ganz großen Auftritts.
20/05/2019
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