DGB Ruhr-Mark
Als Dachverband koordiniert der DGB Ruhr-Mark die gewerkschaftlichen Aktivitäten und vertritt die Interessen der Beschäftigten in der Region.
Wir rufen dazu auf, euch mit uns und der Ruhrpott Rebellion am 10. Juli zusammenzuschließen! Gemeinsam kämpfen wir für einen gerechten Sozialstaat und zeigen der Politik, mit wem sie es zu tun hat.
Am 10 Juli sind wir ab 17 Uhr in Bochum auf dem Dr.-Ruer-Platz. Wir erwarten euch alle in Rot!
Mint unseren Bündnispartnern rufen wir unter dem Motto „Hände weg vom Sozialstaat! Unsere Rechte sind nicht verhandelbar!“ dazu auf, für Solidarität und Gerechtigkeit einzustehen!
22/06/2026
„Es ist Zeit, den Menschen Danke zu sagen, die in unserer Stadt im öffentlichen Dienst arbeiten und den Laden am Laufen halten. Die Kolleg*innen im öffentlichen Dienst leisten mit ihrer Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag für Gemeinwohl, Demokratie, Sicherheit, soziale Teilhabe und Klimaschutz. Sie betreuen und unterrichten unsere Kinder in Kitas und Schulen, sie halten unsere Stadtteile sauber und bringen uns mit Bus oder Bahn sicher ans Ziel. Im Notfall riskieren die Kolleg*innen von Polizei und Feuerwehr ihr Leben, um unser Leben zu schützen. Und ohne die Mitarbeiter*innen in den Genehmigungsbehörden, in der Justiz oder bei den Finanz- und Jugendämtern ginge nichts voran.
Aber: Die Kolleginnen und Kollegen stemmen jeden Tag mehr Aufgaben mit immer weniger Personal. Der demografische Wandel verschärft die Situation zusätzlich: In den kommenden Jahren werden viele Beschäftigte in den Ruhestand gehen, während schon heute bundesweit rund 600.000 Fachkräfte fehlen. Wer einen handlungsfähigen Staat will, muss deshalb konsequent in den öffentlichen Dienst investieren.
Besonders in den Kommunen spitzt sich die Lage weiter zu. Große Haushaltsdefizite erschweren die Besetzung dringend benötigter Stellen oder verhindern sie ganz. Die Folgen tragen die Beschäftigten: Zusätzliche Arbeit wird auf immer weniger Schultern verteilt, Überstunden nehmen zu und Urlaub wird verschoben. Gleichzeitig belasten angesammelte Urlaubs- und Überstundenrückstellungen die kommunalen Haushalte, wodurch der finanzielle Druck weiter wächst. Es entsteht ein Teufelskreis aus Personalmangel, steigender Arbeitsbelastung und fehlenden Investitionen in die Beschäftigten – zulasten der Kolleginnen und Kollegen ebenso wie der Bürgerinnen und Bürger, die auf leistungsfähige öffentliche Dienstleistungen angewiesen sind.
Für den DGB Hagen ist klar: Der Fachkräftemangel lässt sich nicht von heute auf morgen lösen. Unsere Forderungen: Die Überlange Wochenarbeitszeit von Beamt*innen muss zurückgefahren, für eine angemessene attraktive Bezahlung gesorgt, das Zulagenwesen für besonders belastende Tätigkeiten modernisiert und Aufstiegschancen für die Beschäftigten verbessert werden."
Mit der Ruhrpott Rebellion wollen wir ein klares und sichtbares Signal setzen – gegen die zunehmenden Angriffe auf unseren Sozialstaat und gegen die fortschreitende Abwertung von Beschäftigten sowie Angriffe auf Arbeitnehmer*innenrechte. Unsere zentrale Botschaft lautet:
Bis hierhin und nicht weiter.
Worum es uns geht
Hier im Ruhrpott zählt nicht, was du sagst – sondern was du machst.
Wir arbeiten (hart). Wir halten zusammen. Wir stehen füreinander ein.
Und wenn es drauf ankommt, stehen wir auf.
01/06/2026
Eine fürwahr spannende GEGEN DEN STROM-Veranstaltung zu einem spannungsgeladenen Thema war Jana Hensels Lesung aus ihrem neuen Buch "Es war einmal ein Land. Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet" heute Abend im Kulturzentrum Pelmke.
Das Ende der Demokratie in Ostdeutschland wird für sie kommen, wenn es in Anbetracht der letzten Wahlergebnisse der AfD und der aktuellen Umfragewerte nicht sogar schon längst da ist. Zumal sich das gesellschaftliche Klima seit mehr als 20 Jahren verschärft und der Abschied bereits kleiner Teile der ostdeutschen Gesellschaft von der Demokratie bereits vor 21 Jahren mit der Einführung von Hartz IV einsetzte. Zehn Jahre später brach der Unmut dann an die Oberfläche.
Ein herzliches Dankeschön an
- Jana Hensel für die Lesung aus ihrem Buch und die sehr engagierte Diskussion,
- Andrea Doberenz vom Aufbau Verlag für das Ermöglichen der Lesung in Hagen,
- Holger Flick von der VHS Hagen für die Moderation,
- das sehr interessierte und wissbegierige Publikum mit all den Fragen an Jana Hensel sowie den Kommentaren und Anmerkungen,
- das Team vom Quadrux-Buchladen für den Büchertisch,
- das Team vom Kulturzentrum Pelmke für die Gastfreundschaft, insbesondere für die Öffnung der Kneipe / des Biergartens während und nach der Lesung.
- Arbeit und Leben Berg Mark für die Förderung der Veranstaltung.
Gegen den Strom – das sind: Arbeit und Leben Berg Mark, DGB Region Ruhr Mark, Kulturzentrum Pelmke sowie VHS Hagen.
18/05/2026
Jana Hensel
Es war einmal ein Land
Lesung & Diskussion / GEGEN DEN STROM
01.06.26
19 Uhr
Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestr. 14, 58089 Hagen
»Das Ende der Demokratie in Ostdeutschland wird kommen. Vielleicht ist es schon da. Wir sollten vorbereitet sein!«
In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun von immer mehr Ostdeutschen mächtig in Zweifel gezogen und droht damit, zu Ende zu gehen – die Demokratie in Ostdeutschland. Scharfsinnig beschreibt Hensel den langen Weg nach rechts, der für viele Ostdeutsche einmal links begann und durch eine wiedervereinte Bundesrepublik führt, die gerade selbst in der tiefsten Krise ihrer Geschichte steckt. Hensel scheut dabei nicht vor harten Wahrheiten zurück, reiht sich nicht in gängige Narrative über den Osten ein und zeigt einmal mehr, dass sie sich seit ihrem Spiegel-Bestseller »Zonenkinder« eine ganz eigene Perspektive und einen unverwechselbaren erzählerischen Ton bewahrt hat. Geschockt von der eigenen Erkenntnis nimmt sie uns mit auf eine Reise, an deren Ende sie eine Erklärung dafür zu finden hofft, wie es dazu kommen konnte, dass Demokratie für viele Ostdeutsche keine Option mehr ist.
Die Lesung wird veranstaltet von Gegen den Strom. Die politische Reihe setzt sich seit über 20 Jahren für politische Bildung ein und bietet ein kostenfreies Vortrags- und Diskussionsformat in Hagen an.
Gegen den Strom – das sind: Arbeit und Leben Berg Mark, DGB Region Ruhr Mark, Kulturzentrum Pelmke sowie VHS Hagen.
Gefördert durch Arbeit und Leben Berg Mark.
04/05/2026
Bochum hört sich zu: Sprechen & Zuhören
Wie können wir in Beziehung bleiben auch dann, wenn unvereinbare Perspektiven uns voneinander trennen?
Gutes Zuhören ist für ein gesellschaftliches Miteinander sehr wirkungsvoll.
Die Veranstaltungsreihe „Bochum hört sich zu“ lädt zum ungestörten Sprechen und aufmerksamen Zuhören ein. Das neue Gesprächsformat schafft Gelegenheit, Menschen aus Bochum jenseits der eigenen „Blase“ zu begegnen und sich zu wichtigen
Themen auszutauschen. Wir verzichten bewusst auf
Meinungsbildung und gegenseitige Bewertung. Freuen Sie sich auf die Erfahrung, persönlich bereichert und inhaltlich inspiriert nach Hause gehen zu dürfen.
“Wie geht es mir mit dem Thema Armut?”
Diese Frage stellen wir uns in der Veranstaltung am 16.05.2026.
Wo: Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Treffpunkt: 09:50 Uhr an der Information
Zeit: 10:00 bis 12:15 Uhr
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Eine Anmeldung ist möglich über den
abgebildeten QR-Code oder die vhs Bochum.
Die Reihe „Bochum hört sich zu – Sprechen & Zuhören“ ist eine gemeinsame Initiative von Arbeit und Leben Bochum (vhs Bochum, Deutscher Gewerkschaftsbund Bochum, Arbeit und Leben NRW) und Mehr Demokratie e.V..
Sie findet aus Anlass der Sonderausstellung „FÜHLST DU – Tisa von der Schulenburg – Der empathische Blick“ in Kooperation mit dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum statt.
Die Gesprächsreihe stärkt Empathie und Zusammenhalt in Bochum.
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Körnerstrasse 43
Hagen
58095