Der Dialog
Der Dialog ist eine freie und unabhängige Nachrichtenseite, die sich im medialen Kontext als Altern
24/04/2014
Jeder von uns, muss bei sich selbst anfangen. Zu häufig, findet man selbst dort Streit, wo die Menschen angeben für Frieden einzustehen. Haltet zusammen!
24/04/2014
Dmytro Jarosch und Ken Jebsen, zwei Menschen, die für die deutsche Presse das gleiche vertreten, mit dem Unterschied, dass der eine interviewt wird um ihn Hoffähig zu machen, während der andere einen Tiefschlag nach dem nächsten erfahren muss. Jarosch, der Anführer der ukrainischen Ultrafaschisten und bekennender Nationalist, rief in der Vergangenheit zu Terroranschlägen in Russland auf. Mehr noch, er gab an, bis zu seinem letzten Atemzug gegen Russland kämpfen zu wollen und nicht eher zu ruhen bis man den letzten Russen vertrieben habe. Der frühere ukrainische Nationalist Stepan Bandera der im zweiten Weltkrieg unter Hi**er kämpfte und dessen Truppen als besonders kaltblütig und brutal galten, ist für Jarosch ein Held, ein Idol. Der Kopf des „Rechten Sektors“ bewaffnet seine Anhänger und war Hauptverantwortlicher für die Eskalation auf dem Maidan. Darüber hinaus, bildet seine Organisation unter der Übergangsregierung die neu gegründete „Nationalgarde“, die aktuell im Osten der Ukraine dafür zuständig ist, zu tun, was kein anständiger ukrainischer Soldat wagt, die eigenen Menschen zu töten. Dieser Mensch, noch einmal, bekennender Nationalist, Verbrecher, Mörder und Hi**erfreund, bekommt vom Spiegel ein Podium, um seine hetzte unter das Volk zu bringen.
Auf der anderen Seite haben wir Ken Jebsen, der hier exemplarisch für die restlichen Teilnehmer der Montagsdemonstrationen steht. Ein freier Journalist, der regelmäßig im Rahmen der Veranstaltungen spricht, der sich klar und unmissverständlich von extremen Gedankengut, rechts wie links distanziert, der für Frieden und den Dialog zwischen allen Menschen einsteht. Fragt man die Presse, ist er ein Antisemit, ein rechter Verschwörungstheoretiker, der sämtliche Probleme der Menschen, in einer jüdischen Elite vermutet. Nun kann man von ihm halten was man will allerdings, hat er weder jemals zum Mord aufgerufen, noch zur Vertreibung von Menschen, noch hat man ihn schwer bewaffnet durch Deutschland spazieren sehen. Steht dieser Mensch auf der Bühne, trägt er keine Sturmhaube. Sein wohl einziges Vergehen ist, er hat ein Problem mit Menschen wie Jarosch und ist nicht bereit die Menschen auf einen Krieg mit Russland einzustimmen. Wir fragen, wenn die Teilnahme einer Handvoll Rechter an der Mahnwache ausreicht um die Veranstaltung als Ganzes in die rechte Ecke zu schieben, welchen Stempel verdient der Spiegel dann für dieses Interview?
An dieser Stelle muss eine Sache klar werden. Warum bekommt ein Dmytro Jarosch die Möglichkeit sich im Spiegel zu äußern, während die Montagsdemonstrationen und ihre Sprecher offen und ohne Grundlage von den selben Medien als eben das beschimpft werden, was Jarosch demonstrativ zugibt zu sein? Weil Jarosch gegen Russland ist! Es ist so simpel und doch erschreckend, dass offenbar diese Tatsache schon ausreicht um ein Medium zu bekommen. Man braucht ein paar Minuten um das endgültig zu begreifen, während man Putin mit Hi**er vergleicht, während man die Montagsdemonstrationen zerstören möchte, weil sie scheinbar rechts sind, unterstützt man den Führer der Hi**erjugend, NUR weil dieser sich Medienwirksam gegen Russland positioniert.
Man leugnet die Mahnwachen, man greift sie an, weil sie rechts sein sollen, aber interviewt einen Nachwuchs-Hi**er. Sprechen wir aus, was auszusprechen ist, hier laufen Kriegsvorbereitungen!
14/04/2014
Julia Tymoschenko wurde Heute vom obersten Gericht der Ukraine für Unschuldig erklärt. 42 der 48 anwesenden Richter, konnten keine Schuld erkennen und ließen die Anklage fallen. Der Anwalt der Angeklagten, gab sich zufrieden und wenig überrascht, schließlich läge niemals ein Verbrechen vor. Der Jurist erklärte, dass damit die Sache für seine Mandantin erledigt sei und sie sich nun voll auf ihre politische Karriere und die Zukunft der Ukraine konzentrieren könne. Darüber hinaus, forderte die Verteidigung, der Richter, der Tymoschenko 2011 verurteilte habe für dieses Fehlurteil die Konsequenzen zu tragen.
Tymoschenko wurde im Oktober 2011 zu einer sieben Jährigen Gefängnisstrafe wegen Amtsmissbrauch verurteilt. Gegenstand der Anklage, waren die von ihr unterzeichneten Gasverträge, bei denen sie vor allem in die eigene Tasche gewirtschaftet haben soll.
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