AddVest by D. Fuchs - Investment Advisor
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mMomentum: die Märkte
Langsam spielen gesamtwirtschaftliche Aspekte – in dem Fall Inflation und die Auswirkung auf Notenbankpolitik und Wirtschaft – doch wieder eine Rolle bei der Entwicklung an den Börsen. Wie schon öfter erwähnt, wurden derlei negative Nachrichten die letzten Jahre in der Coronakrise scheinbar ignoriert. Zumindest bewegten solche Nachrichten nicht die Märkte. Ein in der Vergangenheit angeführter Erklärungsversuch der extrem expansiven Geldpolitik könnte, nun wiederum eine Rolle spielen, weil es absehbar ist, daß diese nicht fortgeführt werden kann.
Eine kleine Seitenbemerkung muss erlaubt sein: es wird der Politik sehr entgegen kommen, daß die aufkommende Inflation allein Russland untergeschoben werden kann. Aus unserer Sicht war dieses Szenario aber die logische Folge der expansiven Geldpolitik, das nun lediglich durch den Krieg und die damit einhergehenden Sanktionen und Auswirkungen beschleunigt wird.
Wenn man in die alten Analysen reinschaut findet man bei Gold die Marke von $1830. Beim letzten Mal tatsächlich wieder nach unten abgeprallt. Nun aber mit Schwung genommen und bereits einmal von oben getestet. Die Marke sollte nunmehr möglichst gehalten werden. Ein erneuter Bruch könnte zu neuen Tiefs Richtung $1700 führen – obwohl das in diesem Umfeld nur schwer vorstellbar wäre. Aber wie schon oft erwähnt: Die Goldentwicklung zu prognostizieren gehört zu den schwierigsten Prognosen, weil man jederzeit mit Umwegen rechnen muss.
Der Abwärtstrend beim Bitcoin hält weiter an. Wir halten Kurse von 20.000 und ein bisschen tiefer noch für möglich. Das ist absolut nicht mehr so viel, wie seit den Vorjahreshochs. Wäre aber vom aktuellen Stand aus fast nochmal eine Halbierung. Auch wenn das im Verständnis vieler nicht zu den Kryptowährungen passt: aber auch dieser Markt ist keine Einbahnstraße!
pH-Ocus: Gold (6/10) & Co.
Gold macht seinem ruf mal wieder alle Ehre.
Obwohl er wie beim letzten Post beschrieben eine wichtigen Abwärtstrend gebrochen hatte und der Weg frei war für neue Hochs, entschied sich der Markt nochmal abzutauchen. Nun steht er wieder an der entscheidenden Marke von ca. 1.830. Von diesem ist er auch schon öfter mit Schwung abgeprallt.
Man merkt wie Gold mit dieser Marke kämpft. Aufgrund der fehlenden Entschlossenheit halte ich ein nochmaliges Fallen auf Tiefs von 1.700 und tiefer inzwischen für durchaus denkbar.
Zumindest haben wir diese inzwischen auch als mölgiches Szenario auf dem Schirm. Dies macht im aktuellen Umfeld zwar keinen Sinn.
Aber wie schon öfter erwähnt ist Gold ein sehr zikiger und schwieriger Wert zum TRADEN. Es würde eigentlich nicht passen in einer Phase, in der die ökonomischen Probleme und Folgen der weltweiten Geldpolitik (die Reduzierung auf Corona würde dem nicht gerecht werden)
greifbarer werden. Das Thema Inflation ist kein mögliches Zukunfts-Szenario mehr sondern ist bereits schon da - auch wenn die Notenbanken
wie die EZB, das noch kleinreden. Eigentlich der ideale Nährboden für einen sicheren Hafen und Wertspeicher, der Gold (und alle Edelmetalle) schon immer war.
Entscheidend ist nur die angesprochene Marke, ob diese diesesmal nachhaltig genommen werden kann.
Bei Öl liegt auch einen Korrektur des letzten Anstiegs (auf bis knapp §87 bei Brent) hinter uns. Heute erfolgte der Bruch sofern die Werte nicht wieder unter 79 abrutschen wird.
Wir gehen von weiteren Anstiegen in diesem Jahr aus.
Der vielerseits erwartete nächste Anstieg, der schon als quasi Naturgesetz eingeplant wurde bei Bitcoin zum Jahresende blieb aus. Im Gegenteil: in der vermeintlich stäksten Phase des Jahres wurde seit November der Wert weiter stark korrigiert
und kennt momentan noch keinen Boden.
Eine schwierige Phase mit viel Bewegung. Daher bleiben Sie add-vested.
addVest - lifehack :-)
Das Thema Inflation wird bereits hier und da schon diskutiert aber noch (optimistisch) vorsichtig.
Dies wäre mal ein spannendes Thema in einem eigenen Beitrag.
Wo sich jetzt bereits eine solche Entwicklung abzeichnet ist in den Energiepreisen - ganz praktisch täglich zu verfolgen an den Spritpreisen. Während ich Mitte / Ende Sommer noch für 1,20 meinen Diesel betankt habe (ja, eine Diesel!) kann man jetzt bereits über 1,60 zahlen. Das sind 33% mehr - und das nicht per anno (p.a.)! Und klar nur eine Momentaufnahme - aber wir halten noch für diesen Winter Steigerungen bei bspw. Brent wieder über $100 für leicht möglich.
Wir Verbraucher können das feststellen aber nichts dagegen unternehmen. Unternehmen die sehr stark von diesen Entwicklungen abhängig sind, hedgen solchen Erwartungen und Entwicklungen. Warum eigentlich nicht als Privatperson mit seinem Diesel oder Benziner.
Dieses Überlegung wird seid dem Anstieg über die Vor-Corona Hochs ganz praktisch und bisher erfolgreich umgesetzt mit dem schönen Nebeneffekt, dass der Blick auf die stetig steigenden Spritpreise einem nun auch ein Lächeln ins Gesicht zaubern und nicht mehr nur allein das Monatsbudget bluten lässt
Wie immer der wichtige Hinweis: für die konkrete Umsetzung sollte man allerdings auch hier wissen was man tut!
Diesmal ganz praktisch aus dem Leben gegriffen (- die Berichte über BioNTech nicht vergessen)
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