Stuttgart Beach Open

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Photos 21/07/2017

„Auf dem Weg zu einem der großen Stützpunkte im Beachsport“

Stuttgart. Den Olympiastützpunkt Stuttgart (OSP) sieht Dr. Martin Schairer auf einem guten Weg, „zu einem der großen Stützpunkte im Beachsport zu werden“. Das sagte der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport der Landeshauptstadt Stuttgart in der Auftakt-Pressekonferenz zum „Stuttgart Beach Open 2017“. Bis zum 23. Juli (Sonntag) verwandelt sich der Neckarpark in einen „Beach-Park“ mit Turnieren in den Trendsportartn Beach-Volleyball, Beach-Handball und Beach-Footvolley.

Unmittelbar vor Beginn des mit 30 Betriebssport-Mannschaften ausgebuchten „Beach-Volleyball Afterwork Regio Cups“ unterstrich Dr. Schairer die Bedeutung des Olympiastützpunktes für die Landeshauptstadt. „Der Olympiastützpunkt ist beliebt“, sagte er, „die Sportler kommen gerne her.“

Die Rahmenbedingungen am Olympiastützpunkt stimmen, neben Kompetenz, Trainerteam und renovierten Internat seit kurzem auch mit Rio-Sand. Zuletzt wurde das Areal hinter der Mercedes-Benz-Arena um zwei neue Beach-Courts erweitert. „Mit Rio-Sand“, wie der OSP-Leiter Thomas Grimminger erklärte. Den hätte man anhand einer Sandprobe vom Strand der Olympia-Stadt 2016 in Deutschland mischen lassen.

Turnierdirektor Raimund Wenning, selbst Teilnehmer an der Beach-Footvolley-Europameisterschaft 2016, sagte, dass das „Stuttgart Beach Open“ diesmal „mehr auf die Jugend“ ausgerichtet sei. So bereiten sich die deutschen U18-Beach-Volleyballer bei dem Turnier auf die Europameisterschaften und, ebenso wie die Beach-Handballer, auf die Qualifikation zu den Olympischen Jugend-Sommerspielen 2018 vor. Zudem will Wenning durch den „Schüler Beach-Volleyball Regio Cup“ und eine Lehrer-Fortbildung am 21. Juli (Freitag) die drei sandigen Sportarten „noch mehr in die Schulen bringen“.

Seit zehn Tagen haben die besten deutschen Nachwuchskräfte im Beach-Volleyball ihr Trainingslager am Olympiastützpunkt aufgeschlagen. Das Turnier sei eine willkommene Gelegenheit für seine Spieler, sich mit internationalen Gegner messen zu können, sagte Bundestrainer Jörg Ahmann und weiter: „Für junge Spieler ist es schwierig, bei internationalen Turniern mitspielen zu können.“ Ahmann kennt sich aus; schließlich hat er 2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney Bronze gewonnen.

Mit dem Fernziel „Olympische Spiele“ treten unterdessen die Beach-Handballer im Neckerpark an. Nico Kiener, bis vor kurzem noch Bundestrainer für Beach-Handball und jetzt Landestrainer Württemberg, hofft, dass die Beach-Variante von Handball 2024 oder 2028 erstmals olympisch ist. Dann vielleicht mit Spielern aus dem Jahrgang 2000, die jetzt beim „Stuttgart Beach Open“ auflaufen. „Die dürfen nächsten Jahr bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen mitmachen“, rechnete er Kiener noch, „und sind 2024 genau 24 Jahre alt.“

Übrigens, am Eröffnungstag des „Stuttgart Beach Open 2017“ spielte dann auch der Himmel wieder mit. Pünktlich nach der Pressekonferenz hörte es auf zu regnen. Die vier sportlichen Tage im Sand des Neckarparks haben begonnen.

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